Seiten mit Hinweis auf LG HH Urteil, AZ 312 O 85/98

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26.07.2018, HHW
1) Wie unter Engagement ansatzweise dargelegt, neigt(e) der Autor eher dazu, zum Hörer zu greifen und jemanden aus Goodwill auf einen unschönen Webseiten-Fauxpas hinzuweisen, als denselben per Screenshot zu dokumentieren und dann per Blog im Web zu veröffentlichen. Letzteres könnte u. a. unter dem Aspekt Reputation nicht unbedingt vorteilhaft für den Webseitenbetreiber sein. Und wenn man auf einer Anwaltsseite einen in diesem Zusammenhang m. E. peinlichen Fehler entdeckt, man ferner im Impressum der Anwaltsseite liest "Über Fragen und Anregungen freuen wir uns", nun, dann lässt man sich mal überraschen, ob der Kanzlei-Webseitenverantwortliche sich wirklich über Anregungen, hier: Hinweise auf Schwachstellen, freut.

Exkurs:

Wegner, Stähr & Partner , Seite: Haftung/Haftungsausschluss.
Screenshot der Disclaimerseite der Kanzlei WSP
Da ist man sprachlos. Auf einer Anwaltsseite solch ein Unsinn. Könnte das etwa etwas über die fundierten Rechtskenntnisse der Herren Anwälte aussagen?
2) Und auch beim Rechtsschutzsekreatriat der GEW Hamburg ist man stets auf dem Laufenden! Das Folgende ist uns schon vor langem unangenehm aufgefallen: GEW Hamburg, Seite mit externen Links, Kontaktdaten des GEW HH Rechtsschutzsekretariats und einem Hinweis auf das LG HH-Urteil, AZ 312 O 85/98. Man reibt sich verwundert die Augen. Wenn das Rechtsschutzsekreatriat der GEW Hamburg solchen Unsinn veröffentlicht
Screenshot der GEW Hamburg-Seite mit externen Links
(bzw. diesen seit mehr als 18 Monaten nicht entfernt), wie soll dann ein rechtsratsuchendes GEW-Mitglied darauf vertrauen können, es könne vom Rechtsschutzsekreatriat juristisch kompetent beraten werden?

Das Erstauen - oder besser: das Wundern - über die bei der GEW Hamburg anscheinend fehlenden Quälitätsrichtlinien bzgl. sorgfältiger/kritischer Überprüfung der eigenen Webseiteninhalte (vor und nach Veröffentlichung) wird noch größer, wenn man sich die Datenschutz-Erklärung (hier: Pkt. 15) ansieht. Anscheinend weiß bei der GEW Hamburg die rechte Hand nicht, was die linke macht.

Dass man bei der GEW Hamburg m. E. auch textlich nicht besonders glücklich agiert, zeigt die Impressumseite.

Screenshot: Auszug der GEW Hamburg-Impressums

Dokumentinhalte können Angeber sein? Interessant! So lernt man dazu! Auch dass 'das Medium Webpages' (was ist das bitte?) von selbst und sogar grundsätzlich längerfristig Dokumente bereit hält (also selbst handelt!), war mir bisher nicht bekannt!
Bei der GEW Hamburg gibt es anscheinend keine handelnden bzw. mitdenkenden, mitgestaltenden Mitarbeiter. Sollte Letzteres zutreffen, welche Aufgaben werden denn dann überhaupt noch von der politisch und presserechtlich verantwortlichen Vorsitzenden und der Webredaktion wahrgenommen? Und wofür werden diese eigentlich entlohnt?